
Im Zentrum meiner Arbeiten steht die Begegnung zwischen Ton und Textil.
Ausgehend von vertrauten Gefäßformen wie Vasen oder anderen Gebrauchsobjekten hinterfrage ich materielle, funktionale und kulturelle Zuschreibungen die mit ihnen verbunden sind.
Ab wann verändert sich unsere Wahrnehmung
einer vertrauten Form?
Perforationen und durchgezogene Schuhbänder verbinden keramischen Elemente und verändern ihre Bedeutung. Die Objekte lassen sich nicht mehr als Gefäße verwenden, sondern werden zu skulpturalen Dialogen zwischen handgedrehtem Steinzeug und bunten Schuhbändern.
Die Schuhbänder wirken verbindend und folgen meist keinen festen Regeln. Sie verändern das Erscheinungsbild des Objektes und erzählen von Bewegung, Körperlichkeit und persönlichen Spuren.
Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Töpferscheibe, Stickerei, Materialität, Erinnerung und Transformation. Sie öffnen für mich einen Raum, bekannte Formen anders zu betrachten und die Grenze zwischen Objekt, Skulptur und Gebrauch neu zu verhandeln.

